Eine silbrig glänzende Meerforelle springt dynamisch aus dem Wasser. Tropfen spritzen in alle Richtungen. Auffällig ist die kleine, rote Weihnachtsmütze mit weißem Plüschrand und Bommel, die der Fisch auf dem Kopf trägt – ein humorvoller, digital eingefügter Akzent. Der Hintergrund ist unscharf und dunkel, wodurch der Fisch im Vordergrund besonders kontrastreich hervorsticht.

Liebe Angelfreunde – liebe Unterstützer des LAV,

kaum zu glauben, schon wieder ist ein Jahr vorbei, und wir steuern auf Weihnachten und Silvester zu. Eigentlich war das Jahr 2025 mit seinen 365 Tagen viel zu kurz für all das, was wir uns vorgenommen haben. Aber auch wenn wir nicht alles geschafft haben, was wir wollten und uns gewünscht haben, bleibt am Ende doch ein erfolgreiches Jahr. Für unsere hauptamtlichen Mitarbeiter war es ein rappelvolles 2025, und für den ehrenamtlichen Teil unseres LAV sah das nicht anders aus.

Ich merke gerade beim Schreiben dieser Zeilen: Für mich war das LAV-Jahr ganz klar geprägt von der Großbaustelle Altmühlendorf. Das ging einigen Kolleginnen und Kollegen ganz ähnlich. Für viele andere Themen blieb leider nur relativ wenig Zeit. Aber wenn es für unseren LAV und die Angler im Land vorangehen soll, dann muss man besondere Ideen auch einfach mal umsetzen und Chancen, die sich auftun, konsequent ergreifen.

Die Großbaustelle Alt-Mühlendorf

Bereits als wir die Anlage in Altmühlendorf vom Verband der Teichwirte und Binnenfischer übernommen haben, war der Kurs klar. Das Ziel war es, aus der veralteten Fischbrutanlage ein modernes Artenschutz- und Informationszentrum zu machen. Der genaue Weg, um dieses Projekt tatsächlich zu realisieren, war zu Beginn allerdings noch offen. Es geht dabei um viel mehr als „nur“ um das Erbrüten von Meerforellen.

Im Vordergrund des Bildes befinden sich mehrere große, schwarze Rundbecken mit Netzen überspannt – vermutlich Fischhälterungsbecken. Im Hintergrund steht ein flaches Gebäude mit Satteldach, daneben liegen mehrere grüne Arbeitsboote auf dem Rasen. Dahinter sieht man eine ebene Fläche mit frisch aufgeworfenem Erdwerk, es deutet auf eine aktive Baustelle hin. Hohe Laubbäume – teils ohne Blätter – umgeben das Gelände. Der Himmel zeigt ein warmes Abend- oder Morgenlicht, das durch die Bäume scheint. Die Szenerie wirkt ruhig und gepflegt.
So sieht es derzeit in Alt-Mühlendorf aus: das alte Wohnhaus und die Nebengebäude sind abgerissen, aber die Arbeit für die Fische geht weiter.

Wir sind das Projekt mit Volldampf angegangen. Wir haben verschiedene Konzepte entworfen: die Umgestaltung in ganz kleinen Schritten über Jahre hinweg oder der große Wurf. Ideen gab es viele. Hauptproblem bei einem solchen Projekt sind am Ende jedoch immer die Kosten. Aus LAV-Verbandsmitteln oder mit einer möglichen Förderung aus der Fischereiabgabe wäre hier nicht viel gegangen. Umso überraschter waren wir, dass wir nach der Vorstellung unserer Ideen bei potenziellen Sponsoren und Förderern so schnell Erfolg hatten.

Großzügige Förderung vom Land

Das, was wir in Altmühlendorf vorhaben, passt sehr gut zur Strategie „Kurs Natur 2030“ des Landes Schleswig-Holstein. Wir haben mit der oberen und obersten Fischereibehörde über das Projekt gesprochen und dem Landwirtschaftsminister die Anlage gezeigt. Am Ende hat das dazu geführt, dass wir eine großartige Unterstützung erhalten haben – damit hatten wir so kaum gerechnet. Wir sehen dies auch als Anerkennung unserer bisherigen intensiven Arbeit für die Gewässer und die darin lebenden Arten. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat uns für die Jahre 2025 und 2026 großzügige Mittel zur Verfügung gestellt, sodass wir das Projekt nun zügig umsetzen können. Dafür an dieser Stelle ein ganz großer und herzlicher Dank. So stelle ich mir handlungsfähige und pragmatische Politik und Verwaltung vor.

Für unsere Gewässer, aber auch für den LAV und uns Angler, ist das eine einmalige Chance. Wir können weiterhin – und mit optimierten Voraussetzungen – viel für unsere Arten tun. Gleichzeitig können wir einer breiten Öffentlichkeit zeigen, wie es um unsere Gewässer steht und wo die Probleme liegen. In Altmühlendorf können wir sichtbar machen, was wir Angler seit vielen Jahren leisten. Das ist in einer Zeit, in der Nutzergruppen häufig pauschal kritisiert werden, von zentraler Bedeutung für den Fortbestand unserer Passion. Wir angeln nicht nur – wir tun sehr viel für unsere Gewässer. Bisher wissen das nur wenige, doch künftig können wir das anschaulich und greifbar zeigen. Altmühlendorf ist dafür der ideale Ort.

Schützen und informieren

Bis Ende 2026 sollen dort zwei moderne Bruthäuser entstehen, die uns zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, bedrohten Fischarten zu helfen. In der benachbarten denkmalgeschützten Wassermühle ist eine feste Ausstellung zum Thema Fließgewässer und Wanderfische geplant – an einem Ort, der sinnbildlich für den Verbau unserer Lebensräume steht.

Hier können wir zudem unsere Gewässerwarte fortbilden, Tagungen durchführen und Schulklassen sowie interessierte Besuchergruppen informieren. Es eröffnen sich dadurch viele neue Möglichkeiten. Nach meiner Überzeugung ist das ein Quantensprung für unseren LAV.

Die Abbildung zeigt einen farblich gestalteten Lageplan der Fischbrutanstalt Alt-Mühlendorf mit der geplanten Umgestaltung. In der linken Bildhälfte verläuft die Hauptstraße, von der aus eine gelb markierte Zufahrt zum Gelände führt. Direkt an der Zufahrt liegt ein rechteckiger Parkplatz mit rund 20 eingezeichneten Stellplätzen für Pkw. Südlich des Parkplatzes befinden sich drei grün eingefärbte Rundbecken und eine große Baumgruppe. Ein Weg führt zu einem länglichen, rot markierten Mühlengebäude, das über eine Holzbrücke erreichbar ist. Entlang des Gebäudes verläuft ein hellblauer, gewundener Kanal mit kleinen Staustufen, der als „Raugerinne mit Sohlstufen“ beschriftet ist und in der „Mühlennau“ mündet. Im Zentrum und Osten des Plans sind mehrere Gebäude eingezeichnet: eine „Bruthalle“, ein „Bruthaus 2 und Lagerhalle“ sowie ein „Wirtschafts- und Bürogebäude“. Die Gebäude sind mit Maßangaben versehen, z. B. 16,50 m oder 12,00 m. Auch mehrere Bäume und Freiflächen sind dargestellt. Rechts unten im Planfeld befinden sich die Angaben zur Urheberschaft und Maßstab: „Fischbrutanstalt Alt-Mühlendorf – Umplanung“, Landesanglerverband Schleswig-Holstein e. V., Planstand vom 18.03.2025, Maßstab 1 : 350.
Eine neue Fischbruthalle, modernes Wirtschaftsgebäude, modernisiertes Bruthaus 2: So soll es Ende 2026 in Alt-Mühlendorf aussehen.

Zunächst bedeutet das allerdings auch einen enormen Arbeitsaufwand. Fördermittel zu erhalten ist das eine – sie ordnungsgemäß abzurufen, zu verwenden und abzurechnen, etwas ganz anderes. Bauanträge für ein solches Projekt durchlaufen zahlreiche Landes- und Kreisbehörden. Das ist deutlich komplexer, als man es sich von außen oft vorstellt. Bevor der erste Stein für den ersten Bauabschnitt gesetzt werden konnte, haben wir uns mehrere Monate intensiv mit diesen Vorarbeiten beschäftigt. Eigentlich sollte Ende 2025 bereits die erste Bruthalle stehen, doch wir mussten die endgültige Baugenehmigung abwarten, die wir nun im Dezember erhalten haben. Die alten, maroden Wohngebäude auf dem Baugrund sind inzwischen abgerissen. Wenn die Witterung es zulässt, starten wir nun im Januar mit dem ersten Bauabschnitt. Parallel dazu läuft die Erbrütung der Salmoniden im alten Bruthaus wie gewohnt weiter.

Sportlicher Zeithorizont  

Die Förderanträge für die weiteren drei Bauabschnitte sind gestellt, und wir hoffen zeitnah auf die entsprechenden Zuwendungsbescheide. Wenn alles gut läuft, möchten wir dieses Großprojekt Ende 2026 abschließen. Das ist auch notwendig, da die Fördermittel nicht ohne Weiteres über das Jahr 2027 hinaus übertragbar sind. Jetzt zu handeln ist also das Gebot der Stunde. Entsprechend wird Altmühlendorf auch im Jahr 2026 einen erheblichen Teil unserer Arbeitszeit binden.

Solche Projekte umzusetzen ist aus meiner Sicht genau die Aufgabe, die ein zukunftsorientierter Verband übernehmen muss. Wir sind nicht nur Verwalter des Ist-Zustandes – auch wenn das sicherlich bequemer wäre.

Projekte wie Altmühlendorf sind für den Fortbestand des Angelns von großer Bedeutung. Wir sind Angler und zugleich der zweitgrößte Naturschutzverband im Land. Wir müssen noch stärker zeigen, wie eng Schützen und Nützen zusammengehören.

Anpassung der Fischereiabgabe

2025 war zudem ein Jahr vieler weiterer Veränderungen. So wurde die Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein wurde erhöht. Das ist keine Entscheidung des LAV und mag nicht jedem Angler gefallen. Fakt ist jedoch, dass aus der Fischereiabgabe über Jahrzehnte hinweg wichtige Forschungs- und Artenschutzprojekte finanziert wurden. Ohne diese Mittel stünden die Bestände von Meerforelle, Aal und zahlreichen weiteren Arten heute deutlich schlechter da.

Das Bild zeigt eine große Anzahl kleiner Fischlarven, die aus einem geöffneten transparenten Plastikbeutel ins Wasser gleiten. Die Jungfische, junge Forellen, sind wenige Zentimeter lang und besitzen ein dunkles Fleckenmuster. Das Wasser ist klar und grünlich gefärbt. Die Szene spielt sich nah an der Wasseroberfläche ab, sodass die Tiere deutlich sichtbar sind. Die Aufnahme vermittelt den Moment der Auswilderung in ein natürliches Gewässer.
Das Programm „Fischhorizonte“ wird durch die Fischereiabgabe gefördert. Im Rahmen des Programms werden u.a. Meerforellen in unseren Fließgewässer ausgesetzt.

Die Höhe der Fischereiabgabe war lange Zeit stabil und auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen Jahren sind die Kosten – etwa für Besatzmaßnahmen – jedoch stark gestiegen, ebenso wie nahezu alle anderen Ausgaben. Die Einnahmen reichten nicht mehr aus, um weiterhin in ausreichendem Umfang etwas für die Fischerei und die Fische im Land zu tun. Ich persönlich habe daher schon deutlich früher mit einer Anpassung dieser Landesgebühr gerechnet.

Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass man in Schleswig-Holstein nach wie vor für vergleichsweise wenig Geld in sehr vielen unterschiedlichen und sehr guten Gewässern angeln kann.

Neuerungen bei der Fischereischeinprüfung

Der LAV ist beliehener Träger des Landes für die Fischereischeinprüfung. Die Vorgaben, die uns das Land macht, sind von uns umzusetzen – hier haben wir nur sehr begrenzten Spielraum. Werden neue Prüfungsgebühren eingeführt, liegt das nicht in unserer Hand. Wir können lediglich die Lehrgangskosten festlegen und bemühen uns dabei stets um ein möglichst niedriges Niveau, damit insbesondere Kinder und Jugendliche Zugang zur Ausbildung behalten.

Wird vom Land die Einführung eines praktischen Lehrgangsteils gewünscht, setzen wir das um. Ich halte diesen Praxisteil grundsätzlich für sinnvoll. Allerdings müssen sämtliche Änderungen sorgfältig vorbereitet und unsere Ausbildungsmaterialien entsprechend angepasst und erneuert werden. Aktuell haben wir sehr viele Aufgaben mit vergleichsweise wenig Personal zu bewältigen. Entsprechend konnten wir die Änderungen im Fischereischeinwesen in diesem Jahr nicht überall so umsetzen, wie wir es uns selbst gewünscht hätten. Die Optimierung von Ausbildung und Prüfung bleibt daher eine der nächsten großen Aufgaben – Schritt für Schritt, denn alles auf einmal ist schlicht nicht möglich.

Gewässer, Fischbestände, Digitales … unsere vielfältigen Aufgaben

Alle Themen des Jahres im Detail zu benennen, würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb möchte ich nur einige Beispiele aus verschiedenen Arbeitsbereichen nennen.

Zwei Angler stehen mit Rettungswesten auf einem kleinen grünen Angelboot (Nummer 6), das auf dem Westensee treibt. Im Vordergrund sind leicht bewegte Wasserwellen zu sehen. Im Hintergrund erstreckt sich ein dichter, grüner Laubwald. Am Ufer sind ein Steg, weitere Boote und einzelne Personen zu erkennen. Die Szene spielt bei klarem, sonnigem Wetter unter blauem Himmel, was auf einen sommerlichen Tag hindeutet.
Der Westensee gehört zu den beliebtesten Angelgewässern des Landes.

Wie in jedem Jahr haben wir uns intensiv um unsere Gewässer, den Besatz und die Bootsflotte gekümmert. Mehrere in die Jahre gekommene Leihboote wurden außer Dienst gestellt und durch neue ersetzt. Dieser Prozess wird sich auch 2026 und in den Folgejahren fortsetzen, sodass unsere Bootsflotte nach und nach modernisiert wird. Unsere Verbandsgewässer waren auch 2025 wieder sehr gefragt. Zum wiederholten Mal konnten wir mehr Lizenzen als im Vorjahr verkaufen – ein Zeichen dafür, dass wir bei der Bewirtschaftung der Gewässer und unserem Angebot insgesamt auf einem guten Weg sind.

Unsere jährliche Bestandserhebung im Rahmen des Aalbesatzes zeigte erneut eine positive Entwicklung des Aalbestandes. In Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal lagen die Fangzahlen etwa auf dem Niveau des Vorjahres, beim Gesamtfanggewicht konnten beide Gewässer sogar zulegen. In der Elbe wären die Ergebnisse vermutlich noch besser ausgefallen, wenn die Witterungsbedingungen eine intensivere Befischung zugelassen hätten.

Das dreitägige Gewässerwarteseminar war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Am Westensee wurden die Fangmethoden zur Erhebung der Fischbestände praktisch vorgestellt – ein sehr beliebtes und spannendes Seminar.

Mehrere Personen stehen in hüfttiefem Wasser eines Sees und ziehen gemeinsam ein großes grünes Zugnetz durch das Gewässer. Das Netz ist mit orangefarbenen Schwimmern versehen und verläuft halbkreisförmig im Wasser. Einige Beteiligte tragen Watkleidung oder Neoprenanzüge und Handschuhe. Am linken Bildrand sind zwei grüne Ruderboote am Ufer zu sehen, eins davon mit einer Person darin. Im Hintergrund steht eine dichte Baumreihe am Gewässerrand.
Beim diesjährigen Gewässerwarteseminar wurden die Grundlagen der Fischbestandserhebung vermittelt. Der Westensee ist ein optimales Gewässer dafür.

Der Jugendvorstand hat erneut hervorragende Arbeit geleistet und mit Angeboten wie Nachtangeln, der Westenseefreizeit und Kutterangeln durchweg ausgebuchte Veranstaltungen organisiert.

Inzwischen sind 42 barrierefreie Angelplätze realisiert. Sabine Hübner hat das Ziel von 50 Plätzen fest im Blick. Wir hoffen, dieses Ziel gemeinsam mit ihr – und idealerweise mit Unterstützung aus der Fischereiabgabe – noch vor ihrem Renteneintritt zu erreichen.

Mehr als 35.000 LAV-Angler nutzen inzwischen den digitalen DAFV-Mitgliedsausweis, obwohl die Einführung in Schleswig-Holstein freiwillig war. Im kommenden Jahr werden wir vollständig auf das digitale System umstellen und auch die verbliebenen Vereine einbinden. Damit schließen wir die arbeitsintensive Umstellungsphase ab. Mein Dank gilt allen Vereinen, die diesen Prozess konstruktiv unterstützt haben.

Die Zusammenarbeit mit dem DAFV verläuft insgesamt sehr gut. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche gemeinsame Projekte bearbeitet, die von außen nicht immer sichtbar sind. So konnten wir beispielsweise wichtige Anpassungen bei der praktischen Umsetzung der Fangerfassung erreichen, die durch die EU-Kontrollverordnung ab dem 10. Januar verpflichtend wird. Auch im Einsatz gegen aus unserer Sicht wenig sinnvolle Angelverbote in neuen Naturschutzgebieten hat uns der DAFV unterstützt und wird dies weiterhin tun – hier bleiben wir am Ball.

Nach einiger Verzögerung wird nun auch unsere neue Internetseite Schritt für Schritt aufgebaut. Ziel ist es, im ersten Quartal 2026 online zu gehen. Dabei werden sich auch deutlich bessere Möglichkeiten zur Darstellung unserer Vereine ergeben, jeweils mit eigenen Bereichen auf lav-sh.de.

Eine digitale Karte zeigt die nördliche Küste Schleswig-Holsteins entlang der Flensburger Förde und Teile Dänemarks. In verschiedenen Farbzonen (rot und blau) sind Seegebiete markiert. Diese stellen unterschiedliche Nutzungs- oder Schutzgebiete dar – zum Beispiel Bereiche, in denen das Angeln eingeschränkt oder verboten ist. Links am Kartenrand befindet sich ein dunkelblauer Menübereich mit weißem Logo und dem Schriftzug „angeln-in“. Darunter stehen Menüpunkte wie „KONTAKT“, „AGB“, „IMPRESSUM“ und ein gelber „LOGIN“-Button. Am oberen Rand der Karte ist ein Schalter zur Simulation für „Gastangler“ und „Nacht“ zu sehen. Gut erkennbar ist unter anderem die Halbinsel Holnis, die Stadt Glücksburg sowie das dänische Ufer gegenüber. Blau gekennzeichnete Flächen markieren zulässige Angelbereiche, rot hervorgehobene Zonen stehen für Angelverbotszonen in Schutzgebieten oder Hafennähe.
Die Schleswig-Holsteinische Ostseeküste ist inzwischen auch in der Angel-in Karte digitalisiert und in der App sichtbar.

Das Projekt der digitalen Gewässerkarte in Kooperation mit Angeln-in ist für unsere Verbandsgewässer abgeschlossen. Die Küstengewässer sind zu 99 Prozent digitalisiert; die letzten kleineren Ergänzungen werden im zeitigen Frühjahr erfolgen. Bereits jetzt könnt ihr die Angeln-in-App nutzen, um euch am Wasser zu orientieren und zu erkennen, wo Angeln erlaubt ist und wo nicht.

Die Rote Liste der Fische und Neunaugen, an der wir in den vergangenen zwei Jahren intensiv gearbeitet haben, befindet sich in der Endphase und wird ebenfalls im ersten Quartal 2026 abgeschlossen. Dieses Projekt hat neben vielen anderen Aufgaben erhebliche personelle Ressourcen gebunden, wird für uns aber ein wichtiges fachliches und öffentliches Aushängeschild sein.

Unser LAV ist auf einem guten Weg. Mein Dank gilt allen, die 2025 dazu beigetragen haben: den Vereinen, Kreisverbänden, unseren hauptamtlichen Mitarbeitern, dem ehrenamtlichen Präsidium und dem Jugendvorstand. Wenn wir im kommenden Jahr so gut zusammenarbeiten wie 2025, dann blicke ich dem Jahr 2026 sehr zuversichtlich entgegen.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten im Kreise eurer Familien und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr mit vielen schönen Stunden an unseren Gewässern und natürlich guten Fängen.

Mit besten Grüßen
euer Peter Heldt